Besser spät als nie… Wie habe ich eigentlich Weihnachten gefeiert?

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Es ist mir beinahe etwas peinlich diesen Artikel über mein Weihnachten erst so spät zu veröffentlichen, aber die letzten Wochen war ich leider wirklich gut darin meinen Zeitplan mit anderen Sachen als schreiben vollzustopfen. Einigermaßen regelmässig schreiben klingt einfacher als es ist...

Trotzdem möchte ich meine Weihnachtsfeier nicht aussparen, immerhin bin ich gerade im "Heiligen Land". Und ich halte für berichtenswert, wie unterschiedliche Mauern ich gesehen habe und warum ich gerade an diesem Fest zu einer Lüge greifen musste...

Ich belüge meine Familie...

Im Vorfeld habe ich meiner Familie erzählt, dass eine WG mich und andere Freiwillige zu einer kleinen Weihnachtsfeier eingeladen hat (an dieser Stelle nochmal vielen Dank dafür). Wir haben jeder eine Kleinigkeit zu Essen vorbereitet, und uns auf einen gemütlichen Weihnachtsabend vorbereitet. Die Lüge: Eingeladen hat uns die WG in Gilo, einer israelischen Siedlung außerhalb Jerusalems, 20 Minuten von Betlehem entfernt. Meiner Familie habe ich gesagt, wir würden in Tel Aviv feiern. Also - Warum?

Die grundlegende Ursache ist auch hier mal wieder die sehr voneinander abweichende Wahrnehmung Israels, genauer gesagt des Nahost-Konflikts. Am 21. Dezember hatte eine radikale Palästinensergruppe als Reaktion auf Donald Trumps "great idea" bezüglich der Anerkennung Jerusalems einen weiteren "Tag des Zorns" ausgerufen. An den vorhergehenden drei dieser Tage hatte es Demonstrationen und Ausschreitungen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften gegeben, bei denen mehrere Demonstranten getötet und israelische Soldaten verwundet wurden. In Deutschland in den Nachrichten sieht und hört man in solchen Zeiten in Bezug auf Israel dann bloß von solchen drastischen Ereignissen.

Im Gegensatz dazu sind wir Freiwilligen eher unbeeinflusst von den Protesten.Da kann man schon mal eben rüber ins Westjordanland, weil das Gemüse dort billiger ist, was bei manchen in Deutschland als Leichtsinn aufgefasst würde.

Ich bin mir nun ziemlich sicher dass meine Eltern keine ruhige Minute gehabt hätten, wennich ihnen gesagt hätte, dass die Mauer zu Betlehem ein paar hundert Meter entfernt ist. Gleichzeitig denke ich aber, dass ich und die meisten anderen Volontäre mittlerweile ein sehr gutes Gespür dafür haben, welche Situation brenzlig ist und was in Ordnung, und Betlehem an Weihnachten sollte kein Problem sein. Also habe ich meine Eltern belogen, und erst als ich wieder im "sicheren" Haifa war gebeichtet.

Just another brick in this wall

Tatsächlich war mein Weihnachtsbesuch in Jerusalem gleichzeitig mein erster Besuch in Jerusalem. Weihnachten ist sicherlich kein schlechter Zeitpunkt, um die Heilige Stadt im Heiligen Land zu besuchen. Gilo, wo ich eingeladen war, liegt quasi direkt neben Betlehem. Die WG dort ist wirklich schön, mit einer zumindest spektakulären Sicht auf die Mauer. Es war super nett von den Freiwilligen dort uns alle einzuladen, wodurch wir mit einer netten Gruppe von ca. 10 Leuten feiern konnten. Nochmal, vielen Dank.

Am späten Nachmittag wanderten wir rüber nach Betlehem. Die Mauer zwischen Israel und der Westbank ist... beklemmend. Gerade, weil sie der zwischen West- und Ostdeutschland nicht so unähnlich sieht. Nach Betlehem rein kommt man aber sowieso ohne Probleme. Direkt hinter dem Eingang wartet eine große Gruppe Händler und Taxifahrer auf Touristen, und dieser anfängliche Schwall wäre alleine ziemlich lästig. Mit unserer Gruppe sind wir aber einfach stoisch geradeaus gelaufen, an der Mauer entlang. Mehrere Künstler und Aktivisten haben sich an diesem Stück Beton ausgetobt, beispielsweise Banksy mit seinem "Walled Off Hotel". Gerade im Kontext des Weihnachtsfests ist die Mauer verdammt ironisch.

Unsere Gastgeber aus Gilo haben uns zum Laden eines Freundes dort geführt. Normalerweise ist Weihnachten die Haupt-Zeit für die Geschäfte in Betlehem, da Pilgerer aus aller Welt in die Stadt strömen. Die Eskalationen zwischen Radikalen und Soldaten haben die Stadt jedoch beinahe leer gefegt, und die Händler vor Ort verpassen ihre größte Einnahmequelle. Der Ladenbesitzer erzählte uns, dass sonst die ganzen Straßen vollgestopft seien mit Besuchern. Uns sind auf dort jedoch leider nur vereinzelt andere Ausländer begegnet.

Frohe Nacht, heilige Nacht...

Wir sind an diesem Abend sogar in zwei Messen gegangen. Zuerst haben wir den Anfang einer Messe arabischer Christen besucht. Ich bin mir ziemlich sicher dass die Gemeinde katholisch war, da mir der Messablauf bekannt war. Es war faszinierend zu sehen, dass der gleiche Ablauf in so ganz anderen Umständen auch eingehalten wird. Von uns konnte jedoch keiner wirklich arabisch, deshalb sind wir nach einer Weile weiter zur internationalen Messe gegangen. Dort waren fast alle Besucher aus dem Ausland, und mehrere evangelische Kirchen haben zusammen die Messe gehalten. Der Priester hat mehr oder weniger erfolgreich versucht die römische Besatzung zur Zeit Jesu mit dem Nahostkonflikt in Verbindung zu bringen, hat es sich meiner Meinung nach aber etwas zu einfach gemacht. Zufälligerweise habe ich dort auch eine Gruppe französischer Freiwilliger aus Melanies WG getroffen.

Nach der Messe sind wir auf den Weihnachtsmarkt in Betlehem gegangen. Das war so ziemlich das weihnachtlichste an diesem Tag, mit Straßenbeleuchtung, Crepe und einem gigantischen, unfassbar hässlichen Weihnachtsbaum in der Mitte des Platzes. Sogar kalt wurde es, man spürt doch den Höhenunterschied zu Haifa. Auf dem ganzen Platz haben kleine Kinder versucht einem Schokoriegel anzudrehen, und aus irgendeinem Grund lief jemand als Milchpackung verkleidet durch die Menge. Das letzte war etwas random.

Feier in Gilo

Auf dem Rückweg habe ich mir noch einen schönen, schwarzen Schal gekauft, dann ging es wieder auf die Mauer zu. Doch schon vor der Mauer begegneten uns einige israelische Soldaten, die eine Straße absperrten. Glücklicherweise passierte aber nicht viel mehr, und so kamen wir zum Checkpoint. Da die Mauer ja eher Leute in der Westbank halten will, ist die Ausreise eher ein Problem als reinzukommen. Wir sahen allerdings westlich genug aus um einfach durchgewunken zu werden, sodass wir noch nichtmal unsere Pässe zeigen mussten. Trotzdem war der Checkpoint bedrohlich, die Laufgänge über unseren Köpfen und scharfen Kontrollen am Metalldetektor lassen schlechtes erahnen für den Fall einer Eskalation. Im Kontrast gab es aber für jeden von uns eine Schokoladentüte, gesponsort vom israelischen Touristenministerium. Pilgerer sind für Israelis und Palästinenser wichtig, deshalb war ich mir auch sicher das in Betlehem fast jeder ruhig bleiben würde, trotz Trump und Co.

Mit unserer Gruppe hatten wir dann in der WG ein gemütliches Abendessen. Da mehrere Leute vegetarisch oder vegan waren, war fast jede Speise vegan. Mein Fleischkonsum hat sich hier allerdings swieso derart verringert dass es mir gar nicht aufgefallen ist. Das Essen war ausnahmslos sehr lecker, am meisten in Erinnerung sind mir die Blätterteigtaschen und ein veganes Mett geblieben. Das Mett war lecker, aber (tut mir leid Julian) man schmeckt natürlich dass es kein Fleisch ist.

Jerusalem, Yad Vashem included

Ich hatte mir die ganze Woche freigenommen und vor, noch etwas länger zu bleiben. Am nächsten Tag waren auch die meisten anderen noch da, und so sind wir noch nach Jerusalem gefahren und haben das arabische Viertel und die Klagemauer besucht. Ich weiß nicht was ich erwartet habe, aber trotz seiner Heiligkeit wirkte die Mauer mit dem Felsendom im Hintergrund etwas profan. Rein physisch ist das schließlich nicht viel anders als jede andere alte Ruine hier, und davon gibt es ja eine Menge. Trotzdem war es beeindrucken an einem Ort zu sein, auf den die Aufmerksamkeit dreier Weltreligionen fokussiert ist. Betlehem, Klagemauer, Felsendom in zwei Tagen...

Am nächsten Tag bin ich mit meinem Gastgeber Julian und seiner Freundin noch nach Yad Vashem gefahren. Ich denke jeder (gerade als Deutscher) hat davon gehört, aber zur Sicherheit nochmal: Yad Vashem ist die Shoa-Gedenkstätte. Es ist sicherlich kein erheiterndes Erlebnis, dieses unfassbare Verbrechen derart detailliert aufgearbeitet zu sehen, in einen Raum voller ausgelöschter Namen zu treten, oder die Kerzenflammen im Kinderdenkmal zu sehen. Aber alles andere würde diesem Ereignis wohl nicht gerecht werden,und ich denke jeder sollte in Jerusalem auch Yad Vashem besuchen.

So habe ich also Weihnachten gefeiert. Weil aller guten Dinge drei sind, nochmal danke an meine Gastgeber. Es war sehr schön in dieser Gruppe zu feiern, und interessant genau an dem Ort zu sein, an dem die gefeierten Ereignisse wahrscheinlich stattfanden.

Der Elefant im Raum – Der Nahostkonflikt

Veröffentlicht 4 KommentareVeröffentlicht in Israel

Es ist schon wieder etwas Zeit vergangen seit US-Präsident Donald Trump mit seiner unerwarteten Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels den Nahostkonflikt wieder in den Mittelpunkt der globalen Aufmerksamkeit katapultiert hat. Zumindest kurzfristig, auch dieses Jahr war schließlich leider nicht arm an schrillen Ereignissen.

Nachdem sich die unmittelbare Aufregung verzogen hat, möchte auch ich mir ein paar Gedanken zu diesem unfassbar komplexen, polarisierenden und ambivalenten Konflikt machen.

Eine kurze Zusammenfassung

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde in den jüdischen Gemeinden Europas, die durch Antisemitismus und Rassismus immer stärker unter Druck gerieten, die Idee des Zionismus populär: Die Gründung eines jüdischen Staates im Gebiet des Heiligen Landes. Diese Gegend lag damals im Hoheitsgebiet des Osmanischen Reiches und wurde größtenteils von Arabern bevölkert. Nachdem das Osmanische Reich im 1. Weltkrieg zerfiel, übernahmen die Briten durch ein Völkerbunds-Mandat die Herrschaft über die Levante. Im Rahmen der Balfour-Deklaration förderten die Briten die zionistische Bewegung und die Ansiedlung jüdischer Einwanderer. Anfangs standen sich Juden und Araber nicht feindselig gegenüber, da die Briten während des 1. Weltkriegs den Arabern schriftlich einen Großarabischen Staat zugesichert hatten, in dem die Juden weitreichende Autonomie erhalten sollten.

Als jedoch klar wurde, das Großbritannien sein Versprechen nicht halten werde, wurden die jüdischen Siedler als Verbündete des britischen Imperiums betrachtet. Sowohl Juden als auch Araber begannen daraufhin,  ihre jeweiligen Staatskonzepte als dediziert jüdisch beziehungsweise arabisch zu definieren und voneinander abzugrenzen. Leider beanspruchten beide Staaten den gleichen Platz, was nach dem 2. Weltkrieg und dem Ende des britischen Mandats in der Gründung Israels 1948 und dem damit beginnenden Nahostkonflikt gipfelte. Seitdem gab es mehrere Kriege und Aufstände zwischen Arabern und Juden.

Die verfahrene Situation heutzutage mit Israel, dem Westjordanland und dem Gaza-Streifen resultiert also aus einem sehr verworrenen, jahrzehntealten Konflikt. Ich habe mein bestes gegeben, die Hintergründe objektiv und kurz zusammenzufassen. Wer mehr erfahren möchte, dem rate ich dazu sich bei Wikipedia weiter zu informieren. Obwohl es nahezu unmöglich ist etwas über den Nahostkonflikt zu schreiben, ohne einer Seite auf die Füße zu treten, sind die Artikel zum Thema relativ unparteiisch. Schon diese Zusammenfassung ist ja eher chaotisch, und je mehr Einzelheiten man kennt, desto chaotischer wird das ganze...

Wie geht´s weiter?

Momentan gibt es auf beiden Seiten keine ernsthaften Bemühungen, den Konflikt zu lösen. Stattdessen hat man sich an eine konstante Spannung gewöhnt. Man muss den Tatsachen allerdings ins Auge sehen, je länger der gegenwärtige Zustand anhält, desto mehr verlieren die Palästinenser. Der illegale Siedlungsbau im Westjordanland unter Schutz der IDF (Israeli Defense Force) nimmt den Palästinensern mehr und mehr Autonomität, während gewaltsamer Protest und Anschläge das Ansehen Palästinas in der israelischen Bevölkerung weiter beschädigen. Fragwürdige Aktionen der IDF finden dagegen weniger Aufmerksamkeit. Auf lange Sicht kann Israel meiner Ansicht nach nur "gewinnen".

Die Ankündigung Jerusalems als Hauptstadt Israels fällt ebenfalls in diese Kategorie. Für die Israelis selbst war Trumps Entscheidung wohl am unwichtigsten. Schon lange sind alle wichtigen Regierungsinstitutionen in Jerusalem, ob Amerika diese Tatsache anerkennt ist für das Leben hier irrelevant. Für die Palästinenser hingegen ist diese Entscheidung ein ungeheurer Affront, der in gewaltsamen Protesten Ausdruck fand. Mehrere Demonstranten wurden bei Reaktionen der IDF getötet. Amerikas ohnehin beschädigter Anspruch, neutraler Vermittler zu sein, ist somit wohl endgültig im Eimer.

Die in Deutschland so beliebte Haltung: "Beide Seiten haben Mist gebaut, aber die Zweistaaten-Lösung ist das Beste für alle" wird hier übrigens Recht schnell als völlig illusorisch und ahnungslos entlarvt. Die Zweistaaten-Lösung klingt schön und wird deshalb gerne von westlichen Politikern zum Thema Nahostkonflikt zitiert. Tatsächlich gibt es jedoch weder in Israel noch in Palästina ansatzweise Bestrebungen oder Perspektiven für diese "Lösung". Israel wird niemals einen eigenständigen Staat Palästina dulden, und Palästina wird sich niemals mit einem Bruchteil ihrer ursprünglichen Heimat zu Frieden geben.

Ach ja? Und was dann, du Besserwisser?

Langfristig für am aussichtsreichsten halte ich tatsächlich diesen Vorschlag:

Auch dafür gibt es hohe Hürden. Die Idee eines palästinensischen Nationalstaats müsste aufgegeben werden. Israel hat zwar schon den Anspruch die Menschenrechte aller Einwohner zu wahren, momentan ist das allerdings mindestens für Araber in den Palästinensergebieten faktisch nicht der Fall. Neben der Einstellung von Praktiken, die grundlegende Menschenrechte verletzen, müsste Israel außerdem seine jüdische Identität von seinem Staat trennen. Man kann nicht allen Religionen gleiche Rechte geben wollen, und gleichzeitig eine zur Staatsreligion erklären.

Die Errichtung Israels als erklärt jüdischer Staat ist vor dem Hintergrund der Shoa verständlich und richtig gewesen. Unter den heutigen Bedingungen ist eine solche Ausrichtung aber mit einem demokratischen Staat unvereinbar und nicht mehr zeitgemäß.

Diese Grundvoraussetzungen klingen momentan leider genauso illusorisch wie die Zweistaaten-Lösung. Dennoch halte ich die Schaffung eines wirklich freiheitlichen, multikulturellen Staates für Araber und Juden für praktikabler und sinnvoller als eine Koexistenz Israels und Palästinas, auch weil ein Einheitsstaat beiden Seiten nützt. Israelis könnten ihrem Anspruch, die einzige Demokratie im Nahen Osten zu sein, endlich absolut gerecht werden, während Palästinenser nicht mehr unter massiven Rechtsverletzungen und wesentlich schlechteren Lebensbedingungen leiden müssten.

Entwurf einer arabisch-israelischen Flagge an einer Wand in Tel Aviv

So oder so, es ist noch ein langer Weg zum Frieden. Ich hoffe mal optimistisch darauf, im Altenheim Dokus über die Gründung eines "Heiligen Landes" für alle zu sehen, statt über einen Gewaltausbruch, der eine (oder beide) Seite(n) vernichtet hat. Kurzfristig wird sich im Nahostkonflikt sowieso nicht viel bewegen. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Israelkritik und Antisemitismus

In Deutschland gab es, soweit ich es mitbekommen habe, eine größere Diskussion zum Antisemitismus vorgeblicher "Israelkritik". Forderungen nach einer Auslöschung Israels sind inakzeptabel und antisemitisch. Eine solche Extremposition ist durch nichts gerechtfertigt, auch nicht durch die noch so menschenfeindliche und in Teilen rassistische Behandlung der Palästinenser. Dieser Konflikt ist sehr emotional, und ein Besuch in Betlehem hat schon so manchen Volontär "radikalisiert" (es gibt natürlich auch das Gegenteil, radikal pro-israelische Freiwillige). Gerade für junge Leute wie uns ist es sehr einfach, im emotionalen Rausch für Gerechtigkeit zu tief zu tauchen und dunklere Instinkte anzuzapfen...

Damit dieser Text nicht zu sehr ausufert, belasse ich es aber erstmal dabei, ich werde mir wohl auch so schon die ein oder andere Diskussion eingefangen haben. Wer sich weiter zu den Tücken der Israelkritik informieren möchte, dem empfehle ich diese ausführliche, grundlegende Handreichung der Amadeu-Antonio Stiftung, und diese kürzere Kolumne von Denis Yücel für Deutsche im speziellen.

In diesem Sinne, Shalom/Salam