IsraelOrganisation

Mein Zwischenbericht für das DRK

Anfang diesen Monats ist ganz leise mein Halbjahres-Jubiläum in Israel vergangen. Die Zeit scheint hier nur so zu fliegen, was einerseits ein gutes Zeichen und andererseits etwas schade ist. Wie man wohl auch aus meinen bisherigen Beiträgen herauslesen konnte bin ich mit meinem Einsatz hier sehr glücklich. Eigentlich will ich gar nicht daran denken dass meine Ausreise nun schon näher liegt als meine Ankunft! Damit ich nicht erst Anfang August meinen Rückflug buche habe ich aber ja zum Glück meine Eltern - und das DRK.

Groundcontrol an Major Tom

Durch die uendlichen Weiten des Internets hat mich in dieser fremdartigen Umgebung eine elektronische Botschaft erreicht mit der Bitte um Rückmeldung... (Ab jetzt ohne Sci-Fi Vibe). Meine fantastische Trägerorganisation, das Deutsche Rote Kreuz, hat uns Freiwillige gebeten bis zum 19.3. einen Zwischenbericht zu verfassen. Ich habe ja jetzt schon etwas Übung im schreiben, nur das anfangen muss ich noch hinkriegen. Einige der Zwischenberichte sollen dann später auf der Website des DRK veröffentlicht werden, ich werde meinen Betrag aber wahrscheinlich auch hier online stellen. Mein Zwischenbericht soll etwas länger sein als ein normaler Blogeintrag und wohl das ganze halbe Jahr abdecken.

Ich glaube es könnte ganz interessant werden einen so anderen Text zu verfassen. Mir fällt es in letzter Zeit wirklich schwer Themen für meine "normalen" Texte zu finden, vielleicht sehe ich ja mit einem umfassenderen Artikel selber wieder wie facettenreich Israel ist. Wahrscheinlich bin ich gerade einfach zu sehr hier zu Hause um viele Besonderheiten überhaupt wahrzunehmen. Jedesmal wenn ich Gäste aus Deutschland treffe fällt mir etwas absolut israelisches an meinem Verhalten auf, dass ich unbewusst übernommen habe. Ich ertappe mich immer wieder dabei für jede Tasse Tee einen Pappbecher zu benutzen, obwohl wir 20 Tassen im Schrank stehen haben.

Spendenzwischenstand

Auch das DRK hat mir jedoch einen Zwischenbericht geschickt: Wie ihr vielleicht noch wisst wird von uns Freiwilligen erwartet dass wir einen kleinen Spendenkreis aufbauen, der 100 Euro im Monat aufbringen sollte. Ich habe bisher durch meine großzügigen Unterstützer 385 Euro gesammelt. Vielen Dank an jeden Spender der mein Freiwilliges Jahr unterstützt und damit sicherstellt, dass auch im nächsten Jahr ein Freiwilliger im Beit Rutenberg arbeiten kann! Ihr seid super!

Zu den angepeilten 100 Euro pro Monat fehlt aber leider noch ein Stückchen. Wenn ihr meinen Auslandseinsatz unterstützen wollt und zum Fortbestehen dieses großartigen Programms beitragen möchtet, würde ich mich sehr freuen wenn auch ihr euch meinem Spenderkreis anschließt. Jeder Beitrag hilft, auch eine einmalige Spende ist willkommen!

Inhaber: DRK Soziale Freiwilligendienste MV

BIC:  NOLADE21LWL (Sparkasse Mecklenburg-Schwerin)

IBAN: DE82140520001713849590

Verwendungszweck: Spende, eingeworben durch Linus Wedding

WICHTIG: beim Verwendungszweck muss klar sein dass die Überweisung eine Spende ist, und dass ihr zu meinem Spendenkreis gehört. Das DRK hat auch einige nicht zuordbare Spenden ohne Namen erhalten. Falls ihr schon etwas gespendet hat und euch nicht mehr sicher seid ob ihr alles richtig angegeben habt, wendet euch bitte im Zweifel an mich damit eure Spenden nachträglich zugeordnet werden können.

Allen jetzigen und zukünftigen Spendern: Vielen Dank. Ohne euch wäre ein Freiwilligendienst undenkbar, ihr seid mindestens so wichtig wie wir Freiwilligen selbst.

3 Gedanken zu „Mein Zwischenbericht für das DRK

  1. Lieber Linus, dein Bericht zum Treffen mit einer Überlebenden der Shoa hat mich berührt. Es zeigt mir u.a., dass wir doch fast wie auf verschiedenen Planeten leben. So scheint es mir auch manchmal,wenn ich, wie kürzlich, Berichte aus Afghanistan lese.
    Damit das Zusammenleben damit gut geht sind Toleranz und Respekt ein paar notwendige Bedingungen.
    Liebe Grüße aus dem Ruhrpott

    1. Da hast du Recht, und obwohl es hier sicherlich auch viele Probleme in dieser Hinsicht gibt denke ich doch dass Israel in einigen Bereichen ein gutes Vorbild sein kann. Alle streiten zwar andauernd, aber irgendwie kommen doch alle miteinander klar und bringen mal eben in 70 Jahren ein kleines Land auf Hightech-Niveau. Heißt natürlich nicht dass es nicht noch besser sein könnte. Liebe Grüße!

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